Archive for the ‘Uncategorized’ Category

5 Initiativen für besseres Outsourcing

Monday, November 21st, 2011

Frank Ridder, Research VP

Frank Ridder
Research VP

Um neue Erkenntnisse zu gewinnen, verbindet man häufig zwei Fakten miteinander. Da wäre zum einen die Größe des IT Outsourcing Marktes in Europa: Etwas mehr als 55 Milliarden Euro und wachsend. Zum anderen ist da der Outsourcing Reifegrad: In einer Gartner Umfrage geben 18% aller befragten an, in Sachen Outsourcing Management Anfänger zu sein, nur 9% sehen sich als Experte.

Erschreckend: 55 Milliarden Euro werden von 18% Anfängern gemanaged.

Das ist doch normal kann man meinen, schaut man auf die Bankenkrise und die Dinge die dort mitunter passieren. Fakt ist, dass mehr als 65% aller outsourcenden Unternehmen den Wertbeitrag von Outsourcing verbessern möchten, aber nicht wissen wie. Die Erwartungen sind hoch: Weniger Kosten, mehr Innovation, mehr Flexibilität, mehr Agilität oder höhere Qualität. Gibt es ein Erfolgsrezept? Erfahrung, ein gesundes Maß an Detailverständnis, Sorgfalt, die Auswahl des richtigen Dienstleisters etc. sind nur einige der notwendigen Zutaten. Ich habe 5 Initiativen zusammengetragen, die Unternehmen helfen, Ihre Outsourcing Partnerschaften erfolgreicher zu machen:

  • 1. Bauen sie eine Sourcing Governance auf: Nur wenn die Nachfrageseite eng mit der Angebotsseite zusammenarbeitet funktioniert Outsourcing problemlos. Wie soll z.B. ein Dienstleister innovative Ideen entwickeln, wenn er keinen Zugang zu den Geschäftsproblemen des Kunden hat?
  • 2. Managen sie ihre Sourcing Strategie und ihre Outsourcing Risiken: Der Markt verändert sich schnell. Fast monatlich gibt es neue Lösungen. Es ist daher wichtig permanent zu überprüfen, ob der gewählte Sourcing-Mix noch der richtige ist. Es ist aber auch wichtig einen Überblick über die Outsourcing Risiken zu haben, denn viele neue Lösungen bringen auch neuartige Risiken mit sich.
  • 3. Verbessern sie ihre Outsourcing Kompetenz: Es ist ein langer Weg vom Anfänger zum Meister. Oft bedeutet das Investitionen in Mitarbeiter, Technologie und Prozesse. Aber häufig gibt es auch sogenannte Quick-Wins. Speziell im Bereich Risikomanagement und Beziehungsmanagement.
  • 4. Verbessern sie ihre Outsourcing Metriken: Viele Unternehmen wissen nicht was sie wissen wollen und haben Metriken die nicht dabei helfen die Leistungen der Dienstleister zu beurteilen. Verknüpfen sie Business und IT Metriken miteinander.
  • 5. Erstellen sie eine nahtlose Sicht auf Ihre Dienstleistungen: Viele Unternehmen arbeiten mit mehreren Dienstleistern zusammen. Es ist dann schwierig eine nahtlose Sicht auf die Dienstleistung zu haben, die an die Geschäftseinheiten abgeliefert wird. “Operating Level Agreements” helfen dabei, die Schnittstellen zwischen den einzelnen Dienstleistern zu beschreiben und deren Zusammenarbeit zu regeln.

Experte wird man sicherlich nicht über Nacht und Verbesserungen kosten nicht nur Zeit. Aber der Aufwand lohnt sich – Also – worauf warten Sie noch?


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Bring Your Own in Client Computing – An ultra hot topic!

Thursday, November 17th, 2011

Leif-Olof Wallin, Research VP

Leif-Olof Wallin
Research VP

I’m just back from our annual European Symposium/ITxpo in Barcelona. We had a record attendance this year and the majority of my 1-on-1 conversations with clients (when not on stage presenting on the subject) was around how to manage BYOD (Bring Your Own Device). This is very consistent with the phone calls I get when not traveling. The BYOD phenomenon, fueled by the “über trend” – Consumerization of IT – that I discussed in my last Highlight, is just growing in magnitude. The research note I told you I was working on last time was published on October 20. The foundation of a solid BYOD plan is to enter into a contract with the employee which manifests the fact that the user is giving up some level of control over their personal device in exchange for access to corporate resources like networking or email. This means that it must be crystal clear to the user that they’re solely responsible for backing up any personal content, that the device in case of compromise, lost or stolen, may be wiped by corporate IT and finally that the device will have to be handed over on request for e-discovery purposes in the unlikely event the company has to engage in such an effort. A policy like this needs to cover aspects like:

  • ● Eligibility
  • ● Device selection
  • ● Ownership, use, reimbursement and notification if lost
  • ● Access to corporate resources/applications
  • ● Tools

For more information, please have a look at the spotlight note and the referenced notes.


Aktueller Research
Die Zukunft von ‘Gamification’
Consumerisation und das Management mobiler Geräte
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Vertrauen kommt von trauen

Tuesday, November 1st, 2011

Carsten Casper, Research Director

Carsten Casper
Research Director

Wir leben in turbulenten Zeiten. Im Zentrum stehen Finanzwelt und Politik. Beide haben viel Vertrauen verspielt. Der IT kann’s nicht egal sein, weil das Unwetter nicht über ihren Köpfen vorüberzieht, sondern mit voller Wucht auf sie niederprasselt.

Beispiel eins: Weil allerorten das Budget knapp ist, sucht die IT nach Skaleneffekten. Hebelwirkung sozusagen. Einmal einen Vertrag abschließen und dann mehrfach nach Bedarf nachkaufen. Ich will aufs Cloud Computing hinaus. Das gefällt der Finanzwelt ganz gut, denn da kann man augenscheinlich schön sparen. Das gefällt der Politik aber gar nicht, denn da verliert das Land zu viel Kontrolle und deswegen will am liebsten jede Nation ihre eigene Cloud. Was dem Grundkonzept “eine für alles” irgendwie zuwiderläuft. Konkret regt sich ganz Europa über den US Patriot Act auf, und darüber, dass die Amerikaner damit klammheimlich auf alles Zugriff haben, was in den typischerweise US-Clouds gespeichert wird. Man traut den Amis halt nicht.

Beispiel zwei: Auch die heimische Politik hat sich jüngst nicht mit Ruhm bekleckert, was den Zugriff auf anderer Leute Daten angeht. Was Insider sich eigentlich schon immer gedacht haben, kam nun ans Licht: Der Bundestrojaner wird häufiger eingesetzt als geplant, für viel banalere Sachen als die Bekämpfung des internationalen Terrorismus, und ist zudem noch schlampig programmiert. Patriot Act gegen Bundestrojaner eins-zu-eins unentschieden. Den Bundesbehörden können wir also auch nicht so richtig trauen.

Beispiel drei: Advanced Persistent Threats (APTs). Stuxnet ist ja originär auch irgendwie ein öffentliches Problem. Staatlich sanktionierte Sabotage wird vermutet. Ob das beim jüngst aufgetretenen Duqu Trojaner auch der Fall ist, darf bezweifelt werden, aber einige Code-Teile sind denen von Stuxnet zumindest ähnlich. Vieles am Duqu Trojaner ist noch unklar, und Unwissenheit schürt zunächst einmal natürlich auch wieder Misstrauen.

Arme IT. Kein Geld, und ständig im Clinch mit der Politik. Deshalb an dieser Stelle der Appell: Mut zum Risiko. Die Regierungen haben es dieser Tage vorgemacht: Der Kanzlerin war die Rettung des Euros wichtiger als die Rettung der Koalition. Im Ergebnis erlässt Europa Griechenland 50% der Schulden und stemmt 1 Billion Euro (1,4 Trillionen USD!). Das Risiko ist erheblich, aber der politische Gewinn ist es ebenso. Das kann die IT auch. Alte Infrastrukturen hinter sich lassen, die nur noch als Ballast wirken. Applikationen in Rente schicken (siehe Highlight der letzten Woche). Und sich stattdessen einlassen auf neue Technologien, auch wenn der sicherheitsbewusste Deutsche dabei erhebliches Bauchgrummeln hat. Kundenpflege über soziale Netzwerke betreiben, Mitarbeiter Smart-Phones und Tablets an die Unternehmens-IT anschließen, und allem voran natürlich: Cloud Technologien nutzen, auch wenn die Daten möglicherweise in die USA wandern. Ein bisschen kann man den USA schon vertrauen. Man muss sich halt nur trauen.


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Chief Retirement Officer – eine unbeliebte aber sinnvolle Rolle

Monday, October 24th, 2011

Christian Hestermann, Research Director

Christian Hestermann
Research Director

“Aufräumen ist doof!” meint nicht nur mein Sohn. Und so sieht denn sein Zimmer ab und zu auch aus.

Viele Landschaften von Geschäftsapplikationen, die man als Analyst so zu sehen bekommt, scheinen von einer ähnlichen Einstellung geprägt zu sein. Auch wenn die Lage hier natürlich etwas komplizierter ist, ist ein Grundproblem doch ähnlich: welchen Nutzen soll eine langwierige Aufräumaktion schon haben, wenn sich die Gesamtaufgabenstellung nicht ändert und hinterher dieselben Sachen im Regal liegen wie vorher?

In beiden Fällen ist der Nutzen eher versteckt und nur langfristig zu erkennen. Im Zimmer geht es zum Beispiel darum, Dinge wieder zu finden, was wesentlich aufwendiger ist, wenn alles durcheinander liegt. Bei Applikationen geht es eher um die Ressourcen, die sie unweigerlich konsumieren; und beim Schreckensthema “Anpassungen” (oder neudeutsch “Customizations”) auch darum, daß die angepassten Applikationen nur weit schwieriger und aufwändiger zu betreiben und weiterzuentwickeln sind, etwa durch sog. “Feature Packs” oder gar einen Upgrade auf eine neuere Version.

Dummerweise wird das Wegräumen von Anwendungen oder Anpassungen nicht als attraktiver Job angesehen. (Eine weitere Parallele!) Wie viel mehr kann man sich mit der Einführung einer neuen Anwendung brüsten, und wie gut schmeckt das Lob der Anwender für eine gelungene Anpassung!

Also muß jemand her, dessen Rolle das Aufräumen ist und der v.a. an dem Grad an Aufgeräumtheit der gesamten Landschaft gemessen wird. (Schwierig auch das: wie zählt man Bauklötze, die nicht mehr auf dem Boden rumliegen; wie misst man die Abwesenheit von sogenanntem Chaos? Stoff für endlose Diskussionen…) Ich schlage daher den CRO (“Chief Retirement Officer”) vor, der sich zuerst um das Aufspüren von nicht mehr dringend benötigten Applikationen oder Anpassungen und dann um ihre ordnungsgemäße Entsorgung kümmert. Schon das Aufspüren kann spannend sein, denn meist fehlen ausreichende Dokumentationen, die darüber Auskunft geben, vor welchem Hintergrund und mit welchen Begründungen eine bestimmte Anwendung eingeführt oder eine Anpassung gebaut wurde.

Als Hilfsmittel für das Aufräumen gibt es von Gartner die TIME-Methode. Sie sortiert Anwendungen, Anpassungen, aber etwa auch Geschäftsaktivitäten in vier Körbe, nach zwei Kriterien (ja, mal wieder ein Gartner-Quadrant): technische Qualität und geschäftsseitiger Nutzen. “Bauklötze” mit geringer technischer Qualität und ohne größeren Nutzen werden entsorgt (“eliminate”). Solche ohne Nutzen, aber mit hoher technischer Qualität werden toleriert (“tolerate”; höchstens kann man denjenigen zur Rechenschaft ziehen, der dem nutzlosen Klotz eine gute technische Qualität beschert hat). Bausteine mit hohem Nutzen, aber geringer technischer Qualität bergen das größte Risiko; sie müssen auf eine bessere Grundlage migriert (“migrate”) werden. Hoffentlich bleiben dann nur noch solche mit hohem Nutzen und bester technischer Qualität übrig; in sie wird weiter investiert (“invest”). Voilà: Tolerieren, Investieren, Migrieren, und Eliminieren, fertig ist der Besen zum Durchfegen (vgl. Application Portfolio Triage: TIME for APM).

Jetzt muß man nur noch anfangen, und auch das fällt manchmal schwer: “Komm schon, je schneller wir anfangen, um so eher sind wir fertig und haben Zeit zum Spielen!” Ja ja…


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Vorsicht und Sorgfalt – 2 wichtige Prinzipien für den Umgang mit der Cloud

Friday, October 7th, 2011

Frank Ridder, Research VP

Frank Ridder
Research VP

Ich komme gerade von der Gartner Outsourcing und IT Services Konferenz in London zurück. Das Thema Cloud wurde auch hier intensiv von verschiedenen Seiten beleuchtet. Ich selber habe einen Praxis-Workshop zum Thema Cloud Verträge durchgeführt und dabei einige interessante Daten sammeln können.

Die meisten Teilnehmer des Workshops (66%) haben schon Erfahrung mit Cloud Dienstleistungen gesammelt – 47% mit “Private Cloud”, 27% mit “Public Cloud” und 26% in einem Hybrid aus beiden Modellen. Dabei fokussieren die Unternehmen auf SaaS (40%) und IaaS (20%) Dienstleistungen. Grundsätzlich wünschten sich die Teilnehmer ein umfangreicheres Cloud Angebot. Auf die Frage “Wie zufrieden sind sie mit der Anzahl der Angebote in der Cloud? (Skala von 1-10)” war der Durchschnitt 4,69, (IaaS hatte dabei mit 5,67 den höchsten Wert).

In der Diskussion stellte sich heraus dass es im Wesentlichen drei Gründe waren, warum die Unternehmen die Cloud als Option evaluiert haben:

  • Preis: Dabei geht es nicht nur um die Höhe der Kosten, sondern auch die Investitionskosten, die in der Cloud komplett beim Anbieter liegen.
  • Flexibilität: Bei diesem Punkt geht es hauptsächlich um die Möglichkeit nach oben und nach unten zu skalieren. Nicht nur technisch, sondern auch (in Verbindung mit dem ersten Punkt, Kosten) um mit dem Konsumverhalten die monatliche Rechnung zu steuern.
  • Agilität: Die Unternehmen erhofften sich mit den Dienstleistungen in der Cloud eine schnellere Time-To-Solution.

Aber es wurden im Vorfeld auch Probleme diskutiert:

  • Security: Dieser Punkt war für 100% der Teilnehmer ein Problem. Im speziellen die Angst vor Datenverlust oder Datenklau.
  • Qualität: In diesem Punkt ging es nicht so sehr um die Qualität als solche, sondern mehr um die Garantie die die Dienstleister für die Qualität geben.
  • Versteckte Kosten: Dieser Punkt war ein wesentlicher – sicherlich sehen Cloud Angebote sehr attraktiv aus, aber Themen wie Migration, Integration, zusätzliche Sicherheit und Premium Dienstleistungen lassen Vorteile schnell schwinden.

Zum Schluss haben die Teilnehmer noch einen kleinen Empfehlungskatalog zusammengestellt, um den Gang in die Cloud zu erleichtern:

  • Assessment: Einigen Teilnehmern hat ein Security-Assessment geholfen, die Risiken in der Cloud einzuschätzen.
  • Pilotieren: Pilotprojekt helfen zu erkennen, wie Risiken in der Cloud gemanaged werden müssen und welche internen Prozesse angepasst werden müssen damit Cloud Dienstleistungen erfolgreich eingekauft werden können.
  • Verhandeln: Nicht alle Cloud Anbieter forcieren ihren Standardvertrag und oft ist es möglich gewisse Risiken auf den Dienstleister zu verlagern.

Unternehmen sammeln mehr und mehr Erfahrung in der Cloud und lernen die Risiken zu erkennen und zu managen. Diese Erfahrung lehrt dass Vorsicht und Sorgfalt zwei wichtige Prinzipien im Umgang mit der Cloud sind.


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Öffnen Sie Ihren Geist für Open Source!

Tuesday, September 27th, 2011

Mick MacComascaigh, Research VP

Mick MacComascaigh
Research VP

Etablierte Beispiele für Open Source Software (OSS) penetrieren zusammen mit ihren süßen Maskottchen seit geraumer Zeit unsere Kultur, unsere persönliche Haltung und unsere formalen Arbeitsumgebungen.

Doch die Rolle von Open Source Software bei der Einführung geeigneter Web Content Management (WCM)-Lösungen war weit weniger erfolgreich, als man vermuten würde. Man könnte glauben, dass gerade der Markt für größere Unternehmen von der Vielzahl der Content Management Komponenten und den frühen technologischen Fortschritten, die in diesem Bereich erzielt wurden, profitiert hat. Stattdessen zeigen aktuelle Gartner Zahlen, dass OSS weniger als 3 Prozent des weltweiten Gesamtmarktes für WCM ausmacht.

Und tatsächlich – obwohl eine Webpräsenz zu Herz und Seele einer jeden Kommunikationsplattform für Open Source Anwendergemeinschaften gehört, hat bislang die Reife verfügbarer Angebote nicht mit den reifenden Anforderungen des Marktes Schritt gehalten.

Dennoch, der WCM-Market hat sich inzwischen stark weiter entwickelt und auch die potentiellen Kunden für OSS erscheinen heute weitaus viel versprechender. Das gegenwärtige ökonomische Klima zwingt die Entscheider, ihre frühere Meinung zu OSS zu überdenken und antiquierte Vorurteile durch aktuelle Analysen zu ersetzen. Diese makro-ökonomischen Einflüsse gehen einher mit dem Trend, dass WCM zunehmend als strategische Komponente in einem Lösungs-Ökosystem gesehen wird, das auf das Erreichen sehr spezifischer Geschäftsziele ausgerichtet ist. Die damit verbundene Due Diligence bei der Auswahl des richtigen WCM-Systems offenbart mithin die Vorteile, die das alternative OSS Delivery Modell bieten kann. Zudem hat sich die Qualität verfügbarer Lösungen verbessert, einhergehend mit der Einfachheit, mit der solide Lösungen auf solchen Angeboten aufgesetzt werden können.

Wenn Sie mit Ihren strategischen Ideen und Gesuchen für die Investition in WCM auf verschlossene Türen stoßen, wird es möglicherweise Zeit für (Ihr Unternehmen) sich mental für Open Source zu öffnen.


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Das “Internet der Dinge” kommt
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Gartner in der Presse: Artikel aus der Region DACH

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Anpassen von Geschäftsanwendungen – vom Fluch zum Segen

Monday, September 12th, 2011

Christian Hestermann, Research Director

Christian Hestermann
Research Director

Anpassungen (auch bekannt als “Customizations”) sind in den letzten Jahren sehr in Verruf geraten. Horrorgeschichten über komplexe Systeme, die so stark angepasst wurden, dass sie sich jeglicher Weiterentwicklung oder Erwartung widersetzen, haben zu ihrem schlechten Ruf beigetragen. In vielen Fällen ist ein Update oder die Migration auf ein neueres Release oder die routinemäßige Wartung, zum Beispiel das Einspielen von Service Packs oder Patches, ohne riesige Kosten kaum mehr möglich.

Dabei sind Anpassungen an sich nichts schlechtes. Vor allem in den Bereichen, wo sich die Abläufe in einem Unternehmen von denen in den meisten anderen stark unterscheiden und wo diese Unterschiede dazu beitragen, das Unternehmen im Wettbewerb zu stärken, können Abweichungen von den eventuell zu stark verallgemeinerten Best Practices durchaus sinnvoll sein.

Anpassungen können auf unterschiedlichen Ebenen vorgenommen werden. Änderungen der Benutzeroberfläche, etwa um Felder sinnvoller zu gruppieren und dadurch Fehleingaben zur vermeiden, oder das hinterlegen von Workflows gehören zu den einfacheren. Vom System generierte Dokumente und Reports werden in fast jedem Projekt angepasst. Sehr üblich sind auch Integrationen zu anderen Applikationen oder die Erweiterung von Datenstrukturen um zusätzliche Felder. Folgenschwerer sind Eingriffe in die eigentliche Software, etwa das umschreiben der Business Logik auf Code-Ebene.

Durch den fast vollständigen Verzicht auf Anpassungen reduzieren die Unternehmen den Wert der teuren Applikationen. Es ist eigentlich nicht einzusehen, viel Geld für Anwendungen auszugeben, die einen dann in ein striktes Korsett pressen und jegliche Flexibilität im Keim ersticken.

Jedoch bedarf es mindestens dreier Aufgabenfelder, um Anpassungen im Griff zu halten. Zum einen muss es Prozesse und Regeln geben (Stichwort “Governance”), um zu einer Entscheidung darüber zu kommen, wo Anpassungen sinnvoll und zulässig sind und wo sie nur nette aber letztlich unnötige “Sonderlocken” darstellen. Am sinnvollsten ist es, diejenigen, die eine Anpassung vorschlagen, an den dadurch entstehenden langfristigen Kosten zu beteiligen. Darunter dürfen aber nicht nur die ursprünglichen Entstehungskosten verstanden werden, sondern der gesamte erhöhte Aufwand im Lauf des gesamten Lebenszyklus der angepassten Anwendung. Zum zweiten müssen Anpassungen sehr gut dokumentiert werden. Dazu gehört unbedingt eine detaillierte Beschreibung, warum und wozu die Anpassung notwendig ist. Nur so kann langfristig entschieden werden, ob Anpassungen nach längerer Zeit in den Ruhestand geschickt oder durch erweiterte Funktionalitäten im Standard ersetzt werden können. Zum dritten ist aber auch hilfreich, eine moderne Systemplattform einzusetzen (oder auf diese anzuheben), welche Anpassungen auf den verschiedenen Ebenen besser unterstützt. Eine so genannte modellbasierte Anwendung (“model-driven packaged application”) erlaubt selbst umfangreichere und komplexere Anpassungen der enthaltenen Abläufe und Datenstrukturen auf der Ebene von Metadaten, die einer späteren Releaseanhebung oder dem Einspielen von Fehlerbehebungen nicht im Wege stehen.

Wenn mindestens diese drei Bedingungen erfüllt sind, können Anpassungen ihren Schrecken verlieren und es erlauben, die teuren Anwendungen auf aktuelle Anforderungen besser zuzuschneiden, ohne langfristig in der Sackgasse einer völlig veralteten weil nicht mehr releasefähigen Software zu enden.


Aktueller Research
Die geschäftsorientierte Sourcing-Strategie
“Worst Practices” im Business Process Management
Magic Quadrant für mobile Datensicherheit
Blog: Anpassen von Geschäftsanwendungen

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Das Ende der Sommerpause

Thursday, August 25th, 2011

Frank Ridder, Research VP

Frank Ridder
Research VP

Gehören sie auch zu den Menschen in der IT, die das Ende der Sommerpause kaum abwarten können? Oder sind Sie eher der Auffassung, die etwas ruhigere Phase könnte durchaus noch länger dauern? Beiden Gruppen könnte ein Blick auf 6 IT-Trends helfen – den schon motivierten bei der Strukturierung Ihrer Aktivitäten für die zweite Jahreshälfte und auch denjenigen die noch ein wenig Starthilfe und Ideen für die eigene Projektliste brauchen.

Globalisierung: Immer noch ein Trend? Die Antwort ist ja. Während mittlerweile globale Mitarbeiter-Pools oder global agierende IT Dienstleister die Norm sind, investieren Offshore-Dienstleister zunehmend in intellektuelles Kapital um Ihr Wachstum für die Zukunft zu sichern. Das bietet Unternehmen hierzulande neue Möglichkeiten.

Nachhaltigkeit: Auch dieses Thema ist nicht ganz neu. Diskussion über eine “grüne” IT führen wir schon lange – aber während in der Vergangenheit die Diskussionen um diese Thema fast ausschließlich über das Thema Kosten (z.B. Energieeinsparung) geführt wurde, wollen heute mehr und mehr Unternehmen verstehen inwieweit eine IT Lösung oder ein IT Dienstleister einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet.

Industrialisierung und “Cloud”: Dieser Dauerbrenner ist auch ein Thema in der zweiten Jahreshälfte. Dienstleister werden weiter in dieses Thema investieren, denn der Kostendruck bleibt hoch und die Industrialisierung hilft die eigenen Kosten zu senken. Ein Beispiel für IT Industrialisierung sind “Cloud”-Lösungen – die zunehmend ein Thema für Einkaufsabteilungen sind, (als echte Alternative zur traditionellen IT).

Externalisierung: IT-Kosten haben immer noch einen hohen fixen Anteil. Die Möglichkeit IT als variable Kosten in Form von Dienstleistungen einzukaufen gewinnt an Attraktivität. Die Rolle der IT wird sich dadurch in Zukunft weniger auf den Technologielebenszyklus fokussieren, sondern mehr auf die Auswahl von Lösungspaketen und dem managen von IT Dienstleistungsanbieter.

Consumerization: Neuere Produkte für den Endbenutzer wie zum Beispiel das iPad von Apple haben einen wachsenden Einfluss in der IT. Direkten Einfluss, da mit diesen neuen Produkten neue Möglichkeiten entstehen IT zu konsumieren. Und Indirekt, denn die Endbenutzer üben mehr und mehr Druck auf IT Kaufentscheidungen und Architekturen aus um die neuen Technologie nutzen zu können.

Technologien: Hier gibt es viele Trends – zum Beispiel entsteht eine wachsende Konvergenz zwischen IT und OT (Operationalen Technologien). IT-Abteilungen müssen zunehmen Strategien entwickeln, wie IT und OT (z.B. Sensoren, Industrieroboter, Autos) miteinander verknüpft werden können.

Die großen Trends bleiben bestehen, jedoch lohnt es sich die Veränderungen innerhalb dieser Trends – denn sie können Maßgeblich den Erfolg oder Misserfolg von Projekten beeinflussen.


Aktueller Research
Wie sich ITIL-Fehler vermeiden lassen
Magic Quadrants für Social Software im Unternehmen
Strategien gegen gezielte Sicherheitsangriffe
Gartner in der Presse: Artikel aus der Region DACH

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BRIEFING: IT Budgeting, Planning, Forecasting: Making it Real (Dublin, Ireland)
BRIEFING: IT Budgeting, Planning, Forecasting: Making it Real (Madrid, Spain)

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Gartner Supply Chain Executive Conference
Gartner Security & Risk Management Summit
Portals, Content & Collaboration Summit


PCC – What’s in it for me?

Monday, August 15th, 2011

Mick MacComascaigh, Research VP

Mick MacComascaigh
Research VP

Have you ever examined your current online strategy and had one of those “head-in-the-hands” moments, when you ask yourself questions like “where on earth can we go from here?” You look at your current Web site, you’re fairly happy with its design – but it’s not yet delivering the promises that Gartner so often talks about. What does “context aware” and “customer centric Web strategy” mean anyway. What have these concepts to do with the likelihood of my Web site being successful? Yet the Web analytics don’t lie – your online presence is still not having the impact the Web designers said it would.

For a start, you’re not alone. Every day in inquiries, my associates and I have discussions with stakeholders of all kinds of Web sites – eCommerce, intranets, self-service, eGovernment and university portals to name but many. The consensus is glaringly clear: they are ready to take their online strategy to that much improved, successful next level – they just don’t know how. They are ready to invest, but they are unsure where they will get measurable return.

In the simplest of terms, what is required is a conceptual bridge between the visionary and the practical – and a sequence of pragmatic steps over that bridge. I often think of Geoffrey A. Moore’s classic “Crossing The Chasm”. Although aimed primarily at vendors, with a little bit of lateral thinking we can apply some of the fundamental ideas that allow vendors that show initial success with innovative products to be more effective at engaging larger markets. You have been consistently serving some of your target audience with a degree of success – how do you now cross the chasm and exploit the full potential of your online strategy?

It is for this reason that Gartner organizes twice yearly the PCC or “Portals, Content and Collaboration Summit“, scheduled soon to take place on 21st/22nd September in London. Here you will be exposed to fundamental concepts to cover the basics, introduced to those trends and ideas that will shape successful solutions in the short, medium and long term and offered guidance on 1) what kind of bridge you need and 2) what steps are appropriate for your organization.

Inspired by John F. Kennedy, my motto has long since become “Ask not what you need to get WCM to work – ask how WCM can work for you.” It’s time to listen to the radio station that everybody loves listening to: WII FM, or better put, “What’s In It For Me”?!! It’s all about transcending the technical confusion that sometimes surrounds WCM and finally getting the impact your organization needs and your hard work deserves.


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Der Handy- und Smartphone-Markt im 2. Quartal 2011
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BRIEFING: IT Budgeting, Planning, Forecasting: Making it Real (Madrid, Spain)
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Portals, Content & Collaboration Summit


Sicherheit und Datenschutz können nur mit Risikomanagement erfolgreich sein

Monday, August 8th, 2011

Carsten Casper, Research Director

Carsten Casper
Research Director

Immer noch sind viele Unternehmen unsicher, wie sie mit Informationssicherheit umgehen sollen. Einen Firewall und Virenschutz haben sie mittlerweile installiert, das lästige Grundrauschen an oberflächlichen Port-Scans, Viren und Würmern haben sie also zunächst einmal herausgefiltert. Dem anderen Extrem, dem sorgfältig vorbereiteten und gezielt durchgeführten Angriff auf vertrauliche Daten, haben sie vermutlich ohnehin nichts entgegenzusetzen. Wenn wie jüngst Sony, Lockheed Martin, und der US-Senat gehackt werden, welche Chance hat dann der deutsche Mittelstand? Konzertierten Aktionen von Anonymous und Luzlsec ließe sich vermutlich nur mit militärischen Abschirmmitteln begegnen, aber welche Daten sind das wert?

Immer noch sind viele Menschen unsicher, wie sie mit dem Datenschutz umgehen sollen. Einerseits möchten sie keine allzu persönlichen Daten von sich im Internet wieder finden, geben ihre biometrischen Daten ungerne her, möchten den nächsten Arbeitsplatz nicht durch einen ruinierten Internet-Ruf gefährden, möchten nicht dass ein Internet-Bewegungsprofil von Ihnen angelegt wird und sie mit Werbung zugeschüttet werden. Andererseits möchten sie sicher reisen, möchten gerne an sozialen Netzwerken teilnehmen, und sie nehmen es mit der Zurückhaltung von persönlichen Daten nicht mehr so genau, wenn die eine oder andere Gratis-Leistung dabei herausspringt.

Bei Informationssicherheit wie bei Datenschutz heißt es, sich zwischen verschiedenen Ansprüchen und Perspektiven zurechtzufinden und zwischen Aufwand und Nutzen abzuwägen. Der vermeintlich goldene Mittelweg erweist sich dabei häufig als Sackgasse, ist wenig tragfähig, so wie der schnellste Weg zum Urlaubsort dieser Tage nicht immer auch der sicherste ist.

Der einzig zielführende Weg ist Risikomanagement. Autobahn, Bundesstrasse oder Feldweg? Freizeitgewinn, Unfallgefahr und Umweltverträglichkeit wollen gegeneinander abgewogen werden. Und zurück zuhause und am Arbeitsplatz: Bis zu welchem Grad kann ich dem sozialen Netzwerk vertrauen, mit meinen persönlichen Daten verantwortungsbewusst und sicherheitsbewusst umzugehen und erhalte ich für die Preisgabe meiner Daten auch einen respektablen Gegenwert? Wie wertvoll sind meine Unternehmensdaten für die in- und ausländische Konkurrenz? Wie groß ist das Risiko, dass Wettbewerber zu illegalen Mitteln greifen?

Sicherheit, Datenschutz, Risikomanagement – nicht ohne Grund werden diese Themen bei Gartner ganzheitlich von einer einzigen Gruppe von mittlerweile 40 Analysten behandelt, deren Research unter Gartner for IT Leaders (Germany)/Security & Risk Management zur Verfügung steht. Die herausragendsten Themen, insbesondere die Sicherheit von Cloud- und Mobile-Computing, werden wir auf dem Security & Risk Summit am 19./20. September in London vorstellen.


Aktueller Research
Hype Cycle Special Report 2011
‘Worst Practices’ für die Unternehmensarchitektur
Von WCM zur Online-Optimierung
Magic Quadrant für Governance, Risk und Compliance
Gartner in der Presse: Artikel aus der Region DACH

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